Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine von 1957 e. V.

Vorstand Satzung Protokolle Galerie
Erfolgreichste Vereine Vorsitzende seit 1957 Nachrichten-Archiv
ARV-Banner & Buttons Downloads Veranstaltungsservice der LH Hannover (extern) Benachbarte Vereinsverbände Stadtbezirksmanager
28.04.2014

10. Ricklinger Beeke-Frühstück 2014:

Grußworte des Ricklinger Bezirksbürgermeisters Andreas Markurth beim 10. Ricklinger Beeke-Frühstück am 16. März 2014 im Fritz-Haake-Saal des Freizeitheimes Ricklingen:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
lieben Gäste,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist einmal wieder soweit, die Ricklinger Vereinsgesellschaft trift sich in der guten Stube des Stadtbezirks, um Leistunge im Ehrenamt zu würdigen, zu essen und einfach mal wieder ins Gespräch zu kommen.

Die Arbeitsgemeischaft Ricklinger Vereine macht unser Zusammentreffen hier im Fritz-Haake-Saal in jedem Jahr möglich. Die große Anzahl der Gäste zeigt es, dass dieses Ansinnen bei den Mitgliedsvereinen großen Zuspruch erfüllt. Die große Teilnahme an dieser Veranstaltung zeigt aber auch ein Weiteres, nämlich, wie wichtig die Arbeit der Vereine und in den Vereinen ist. Bei einem als Kristallationspunkte um ganz persönliche Interesen und Vorlieben - im Sport sagt kann man ja auch von Leidenschaft sprechen - realisieren zu können. Und dies darüber hinaus auch noch mit anderen Gleichgesinnten.

Bezirksbürgermeisters Andreas Markurth
Bezirksbürgermeister Andreas Markurth

Vereine wirken aber nicht nur in eine Richtung. Neben den vereinsinternen Aktionen und Erfolgen, wirken Vereine auch in ihre Umwelt hinein. Anders ausgesprochen: auch der jeweilige Stadtteil und Stadtbezirk hat etwas davon, wenn die Arbeit mit den Vereinen läuft, wenn das Angebot attraktiv ist und von Ihnen angenommen wird. Zudem erhöht eine gute Vereinsarbeit die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Ein Stadtteil wird auch durch funktionierende Vereinsarbeit liebenswert.
Schauen Sie sich die Trabatenstädte am Rande großer Metropolen an: tagsüber menschenleer, Architektur rein funktional, öde, Depressionen erzeugend und mittendrin die Kinder und Jugendlichen, die keine Möglichkeit haben, ihren Kiez zu verlassen, die keine Möglichkeit bekommen irgendwo aufgefangen zu werden, bis die Eltern, die von der Arbeit kommen, kann der Tag sehr lang werden, Eltern, die keine Arbeit haben, weil sie sich selbst nicht beschäftigen können, keine Hilfe geben. Solche Gegebenheiten machen Agressiv. Die Folgen konnten wir in den Vorstädten von Paris und London erleben.

Meine Damen und Herren,

solche Verhältnisse haben wir hier Gott sei Dank natürlich nicht. Hannover ist eine kleine liebenswerte Großstadt. Ihre Stadtteil haben zum großen Teil ihre Eigenheiten bewahren können und die Summe dieser Teile macht den Charme der Landeshauptstadt aus.
Aber dies passiert nicht von selbst. Ein gutes Lebensgefühl kann nicht von der Verwaltung verordnet werden. Selbst der hochgeschätzte Rat der Landeshauptstadt würde bei der Durchführung versagen.

Wir können dieses Gefühl nur selbst eigenständig und möglichst mit anderen zusammen erzeugen. Jede und Jeder an seinem Platz kann - und nach meiner persönlichen Überzeugung - sollte sich in die Gesellschaft einbringen. Wer es schon einmal probiert hat, und Sie in den Vereinen machen dies tagtäglich, wird feststellen, dass die eigene Mühe vielfach belohnt wird.
Nehmen wir die strahlenden Kinderaugen, wenn nach langen Proben ein Tanz gelingt und nach der Aufführung der Applaus ertönt.
Nehmen die Feuerwehrübungen der Jugendfeuerwehr nach denen jeder vollkommen erschöpft aber überglücklich ist, etwas geleistet zu haben.

Die Vorteile von gelebter Vereinsarbeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen, wir haben es bei unserer Vorsitzenden gehört, im späteren erwachsenen Dasein oder in der Berufswelt - die Vorteile kann sich jeder leicht ausmalen.

Meine Damen und Herren,

ich möchte es mit der Aufzählung damit bewenden lassen.

Ich möchte aber, wie in jedem Jahr - und in jedem Jahr wieder aus vollem Herzen - den Vereinen persönlich und auch im Namen des Bezirksrates Ricklingen, und da schließe ich an diese Stelle die anderen politischen Greminen von Region und Stadt Hannover mit ein, sehr herzlich für Ihre Arbeit danken. Ihr Engagement ist bewunderswert aber es fällt auch auf guten Boden. Diesen Ertrag spüren wir alle in Ricklingen.
Herzlichen Dank!

Erlauben Sie mir noch einige Sätze zu einer Person, die diese Erwähnung verdient hat.

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
liebe Anne,

dies musst Du mir gestatten, auch wenn Du es eigentlich nicht gerne hörst.
Ein Verein wie die Arbeitsgemeischaft Ricklinger Vereine braucht viele helfende Hände. Dein Vorstand reicht sie Dir täglich. Aber solch ein Verein muss auch geführt werden. Dazu gehöhren zuvorderst die Ideen, es gehört aber auch dazu die Vorstandsmitglieder und die übrigen Vereinsmitglieder zu motivieren anzuleiten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sich gerade um die unbequemen Kleinigkeiten zu kümmen, die ja gerade immer so kurzfritig vor einer Veranstaltung noch zu erledigen sind. es gehört dazu den Verein nach außen zu vertreten, Zuschüsse zu organsisieren und vieles mehr.

Liebe Anne,
gerade auch vor diesem Hintergrund, dass Du noch im Berufsleben stehst und noch andere Dinge um die Ohren hast, gebührt Dir für Deine Arbeit in und für die ARV großer Dank!

Und nun lassen Sie mich noch zum Ende etwas ansprechen, was Dich zudem auszeichnet. Gemeint ist Dein Rat. Dies sicherlich auch mit Recht. Wer kennt sonst noch so viele Ricklinger Gesichter und Geschichten, wer hilft bei der Erstellung von Croniken mit, wer bietet seine Erfahrung bei der Planung von Festivitäten im Stadtteil an, wer verbindet politische Erfahrung mit Vereinsarbeit, wie Du, liebe Anne.

Vielen Dank für Alles!

Fotos: Fidele Dörp / Ulrich Kütemeyer

<< Zurück zum Fidelen Dörp
Nach oben [ARV]

Infos & Links

Diese Website www.arv-ricklingen.de gehört zum Netzwerk Fidele Dörp! © Nöthel 2007-23